warum Erlebnispädagogik 

was verstehen wir unter Erlebnispädagogik?



Erlebnispädagogik findet meistens in der Gemeinschaft bzw. Gruppe in der Natur oder
im naturnahen Raum statt und ist mit zielgerichteten pädagogischen Vorgehensweisen
verbunden. Zentrale Komponenten sind:

  •  Entfernung vom Alltag mit seinen gewohnten Normen und Verhaltensmustern

  •  die Unmittelbarkeit des Handelns oder Nicht-Handelns

  •  psychische und physische Herausforderungen

  •  die Verbindung von kognitiven, emotionalen und haptischen Kompetenzen.


Die Maßnahmen zielen auf Persönlichkeitsentwicklung und Verhaltensänderung ab.
Der Erwerb von personalen und sozialen Kompetenzen wird durch die
Erlebnispädagogik gefördert. Die Persönlichkeitsentwicklung wird durch
erlebnispädagogische Maßnahmen im Sinne der Eigenverantwortung und
Selbstbestimmung gefördert.

In der Erlebnispädagogik setzen wir das Augenmerk auf handlungsorientiertes Lernen in
der Gruppe. Wir legen unseren Fokus auf das konkrete Tun und Handeln in den
jeweiligen Kooperationsaufgaben. Die dabei entstehende emotionale Komponente,
welche einem spannenden Erlebnis beiwohnt, macht das Lernen interessanter und
bedeutsamer.

Beispiel:
Es ist einfach ein lebendiger Austausch, wenn Kinder oder Jugendliche zusammen ein
Floß bauen und danach testen, ob es funktioniert oder nicht. Funktioniert es, so können
sie ihren gemeinsamen Erfolg feiern und entscheiden, was sie nun mit dem Floß
anfangen wollen. Funktioniert es nicht, so werden die Teilnehmer/innen wortwörtlich
damit „baden gehen“, dabei lachen und es aus Eigenmotivation, nochmal probieren, weil
sie es schaffen möchten. Damit werden sie vor Herausforderungen gestellt und machen
die Erfahrung, dass diese nur durch funktionierende Kooperation und Kommunikation in
der gesamten Gruppe lösbar sind.

Nach so einer Gruppenaktivität können wir durch moderierte Reflexionsrunden mit
gezielten Fragen, zusammen mit den Kindern und Jugendlichen, das Erlernte und
Erlebte bewusst machen. Der ganzheitliche Aspekt dieser Methode ist, zuerst handeln
und erleben und anschließend darüber sprechen, wie es ihnen ergangen ist. Jede/r
bekommt den Raum, über das zu sprechen, was in der Zusammenarbeit gerade passiert
ist, welche Gefühle und Emotionen aufgekommen sind, und was in der Teamarbeit noch
zu verbessern ist. Hier können die Teilnehmer/innen ihre Ideen einbringen und
ausprobieren. Scheitern gehört dazu, denn aus Fehlern lernen wir und eine achtsame
Fehlerkultur kann sich entwickeln.

Partizipation im Vordergrund!
Das Treffen von Entscheidungen und das Umsetzen von Projekten, welche die
Teilnehmer/innen selbstständig erarbeiten, ist zentral. In der Erlebnispädagogik gehen
wir von den Interessen der Teilnehmer/innen aus und fördern durch
Kooperationsübungen und Projektarbeit die Partizipation und Eigenverantwortung der
Kinder und Jugendlichen.

Gruppendynamik:
Besonderes Augenmerk legen wir in der Erlebnispädagogik auf die Dynamiken in der
Gruppe. Wir begleiten Gruppen in ihrem Entwicklungsprozess und stellen ihnen gezielte
Aufgaben, durch die sie ihre spezifischen Herausforderungen bewusst erleben können.

Das emotionale Klima, welches durch den „Freiraum“, der den Kindern und Jugendlichen
eröffnet wird, entsteht, bietet die Möglichkeit, soziale und emotionale Schwierigkeiten
besser zu erkennen und zu verstehen.

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